Mittwoch, 15. Mai 2013

Zotter und ÖBB und ...

Wir wurden beschenkt und zwar mit den köstlichsten Pralinen die ich jemals gegessen habe. Danke Ch.!


Richtig fruchtig, richtig alkoholisch - echt genial!

Weniger genial ist die ÖBB. Der Gatte ist erkrankt und deshalb fahre ich mit dem Zug in die Arbeit. Furchtbar! Die Züge sind jedesmal bummvoll und ich muss 20 Minuten stehen. Heiß, stickig und dauernd drängt sich jemand vorbei.

Das Kaufen der Fahrkarte ist auch jedesmal ein Erlebnis. Manchmal nimmt er meine Bankomatkarte, manchmal nicht. Laut oebb.at kostet eine Fahrt 5,80 €. Beim Automaten kostet eine Fahrt 6,- €. Die ÖBB hat mir folgendes geantwortet:
Online werden die Fahrkarten laut dem Tarif der ÖBB verkauft. Die von Ihnen angeführte Strecke liegt im Bereich des Verkehrsverbundes VOR. Dieser hat bei Fahrkartenkauf am Automaten oder am Schalter das „Vorverkaufsrecht“. Da der Tarif des VOR nicht ident mit dem der ÖBB ist, kommt es zu diesem Preisunterschied.
Hmmmm....


Am Automat steht aber nur ÖBB und nicht VOR und bei der Auswahl gibt es unterschiedliche Tickets "Fahrkarte Inland mit Zielwahl" = 6,- € und "VOR-Einzelfahrkarte mit Zielwahl". Ich hab wieder bei der ÖBB nachgefragt und warte noch auf eine Antwort.

update 16.5.: Auf meine Fragen wurde nicht eingegangen, sondern eine 08/15 Antwort geschickt:
Da der Verkehrsverbund für Produkte, welche durch diesen angeboten werden, am Automaten und am Schalter das Vorverkaufsrecht hat, ist es nicht möglich diese Fahrkarte zum ÖBB-Tarif am Automaten (oder Schalter) zu erwerben. Die Fahrkarte zum ÖBB-Tarif können Sie nur bei Buchung eines Onlinetickets erhalten, da das Onlineticket nicht vom Verkehrsverbund angeboten wird.
Ich will Zug fahren, zum günstigsten Preis und einen Sitzplatz haben!
Ob das jetzt die ÖBB ist, VOR oder die Firma Dingsbums ist mir doch egal!

Da kann man leider nur singen .......

.. und noch was .. ihr da .. ihr jungen Leute mit diesen Ohrlöchern .. macht das nicht! Das bleibt, das wächst nicht mehr zusammen! Tuts nicht, steckt euch auch nicht eure Zigaretten rein (in der U-Bahn gesehen)! Eeeeeekelhaft! ;-)

Dienstag, 14. Mai 2013

Die Liebeshandlung

von Jeffrey Eugenides.


Die weibliche Hauptfigur war mir sowas von unsympathisch. Die Kuh weiß nicht was sie will und macht natürlich immer das Falsche. ;-) Viel Literaturkram und Herzschmerz.

Freitag, 10. Mai 2013

Dinner & Wellness

Die Therme Laa bzw. das Hotel hat ein nettes Tagesangebot "Day SPA Dinner & Wellness" um 61,- €. Man erhält Bademantel und Badetuch und kann einen Tag lang den kompletten Hotel Wellnessbereich, die gesamte Therme + Sauna nutzen. Am Abend gibts dann noch einen Poysecco und ein 5-Gang-Abendessen.

In der öffentlichen Therme waren wir auch kurz plantschen, da war aber recht viel los und die extrem lauten Durchsagen "sie können noch SPA-Anwendungen buchen" sind extrem nervig.

Unser klassisches Thermen-Mittagessen bestehend aus Frankfurtern mit Pommes war nicht aufregend. Teller kalt, Würstl und Pommes lauwarm. Ketchup in der Mini-20 g Verpackung um 0,50 € - das nervt.

Der Hotel Saunabereich ist dafür sehr nett angelegt, es gibt sogar ein kleines Nacktbadebecken und einen großzügigen Liegebereich im Freien. Der Bade-Dampfbad-Lesetag war also sehr entspannend.

An der Bar haben wir unser Glas Poysecco getrunken und sind dann ins Restaurant essen gegangen.


Die Vorspeisen-Pasta hat nicht gut ausgeschaut, die haben wir gar nicht erst probiert. Über das Vorspeisenbuffet waren wir mehr als erstaunt. Presswurst, Blunzn, Aufstrich waren ja in Ordnung, aber harte Würstl und Kranzlextra??


Die Apfel-Süßkartoffelsuppe war gut. Die Maishendlburst - mit Linsen und Reis, schräge Kombi? - gut, aber leider nur lauwarm. Der Red-Snapper war ok, aber leider auch nur lauwarm.

Das Mousse und der Käse mit verschiedenen Obst-Senf-Varianten waren gut. Das sich jemand ernsthaft Müsli als Nachspeise nimmt, kann man sich kaum vorstellen.

Wir waren ja schon in einigen Thermenhotels, aber in Laa gibt es das - schlechteste, will ich jetzt eigentlich nicht schreiben - das .. hm .. langweiligste? fadeste? Essen.

Insgesamt war es aber ein schöner Tag und wird sicher mal wiederholt.

Donnerstag, 9. Mai 2013

Steinwandklamm und Myrafälle

Angeblich war ja schon jeder Wiener bei den Myrafällen - wir nicht, aber wir sind ja auch keine Wiener. ;-)

Wie von derStandard.at vorgeschlagen, haben wir in Pernitz geparkt und sind über einen schönen, steilen und schattigen Waldweg zuerst zur Steinwandklamm marschiert.


Dort zahlt man 2,- Euro Erhaltungsbeitrag und darf sich dann auf den relativ kurzen Weg durch die Klamm machen. Der Gatte wollte mich über den Rudolf Decker-Steig (über Leitern!) rauftreiben - ohne mich, es gibt auch einen harmlosen Weg rauf. Auch dort muss man am Ende durch das stockfinstere Türkenloch, so hatte er dann doch noch sein kleines Abenteuer. ;-)


Weiter gings mit schönem Ausblick auf den Schneeberg bis zum Gasthof Karnerwirt, dort gabs erstmal Mittagspause.


Nach einem kurzen Abstecher auf den Hausstein (schaut von unten beeindruckender aus als von oben) ...


... gings dann zu den Myrafällen.


Und da waren sie dann auch die Wiener. Mit Kind und Hund, teils im feinen Zwirn, teils mit Flip-Flops wälzten sich die Massen über die Brücken und Stege.


Am Weg zurück nach Pernitz gabs nochmal einen Blick auf den Hausstein.


Nette und abwechslungsreiche Runde, die ohne die vielen Menschen noch viel schöner gewesen wäre (aber das war vorherzusehen, an einem so schönen Feiertag).


Dienstag, 7. Mai 2013

Steak

Wir sind ja nicht so die großen Fleischesser, aber die TK-Steaks vom Hofer wollten wir schon immer mal probieren.


Auf der Packung steht, man soll die Steaks von jeder Seite 4 Minuten anbraten.

Das haben wir nicht gemacht, sondern:
2 1/2 Minuten von jeder Seite scharf angebraten und dann auf Alufolie in das auf 100 Grad Heißluft vorgeheizte Rohr. In eines der Steaks haben wir das Bratenthermometer gesteckt und nach etwa 30 Minuten war die Kerntemperatur von 60 Grad erreicht und wir habens gefuttert.

Dazu gabs Bratkartoffeln und ein Karfiol-Kokosmilchpüree.


Das Fleisch schaut auf dem Foto leider irgendwie seltsam aus, in echt wars viel schöner und auch sehr zart. Die Marinade war mir allerdings zu würzig.

Fliedersirup und -sorbet

Aus Fliederblüten kann man auch Sirup machen:


Das Rezept:
etwa 6 Fliederdolden, 1/2 Bio-Zitrone, 750 g Zucker, 1 l Wasser

Die Blüten nicht waschen sonst geht das Aroma verloren. Die Fliederblüten einzeln von den Dolden zupfen. Die Zitrone in dünne Scheiben schneiden.

Wasser und Zucker in einem großen Topf aufkochen und etwas abkühlen lassen. Die Fliederblüten und die Zitronenscheiben hinzufügen.


Die Mischung 2 Tage lang abgedeckt stehen lassen. Die Blüten und Zitrone abseihen, den Sirup nochmals erhitzen, aber nicht kochen und in eine Flasche abfüllen.


Aus dem Rest, der nicht mehr in die Flasche gepasst hat, habe ich ein Sorbet gemacht:
250 ml Fliedersirup und 125 ml Prosecco für ca. 35 Minuten in die Eismaschine. Schmeckt ganz leicht blumig und der Gatte meint auch bitter. Ich hab das nicht geschmeckt. ;-)

Mit Mineralwasser aufgespritzt ist der Sirup auch gut, allerdings schmeckt er mir zu sehr nach Blume.


Bei der Frau Ziii gibt es ein noch viel ausführlicheres Rhabarber-Fliedersirup-Rezept. Das hab ich allerdings erst gefunden, nachdem ich meinen Sirup angesetzt hab. Beim nächsten Versuch werd ich auf jeden Fall die Blüten einzeln abzupfen, dass gar kein Grün dabei ist.

Sonntag, 5. Mai 2013

Gebackene Eier mit Spargelsalat

Ein gebackenes Ei auf Spargelsalat hatte der Gatte letztens als Vorspeise und wir habens heute nachgekocht.

Für den Spargelsalat:
etwa 250 g grünen Spargel und 250 g weißen Spargel (schälen) schräg in ca. 1 cm Scheiben schneiden.  Etwa 3 Minuten in gesalzenem Wasser kochen. Etwas Spargelsud für die Marinade auffangen und den Spargel kalt abschrecken.

Spargelsud, Essig, Salz und Zucker vermischen und den Spargel darin marinieren.

Die Eier kocht man laut diesem Rezept 4 Minuten. Ich verwende zum Eierkochen immer einen Eierkocher, deshalb kann ich nicht sagen ob das passt. Danach die Eier für 3 Minuten in kaltes Wasser. Die Eier sind beim Schälen noch sehr labbrig, deshalb sollte man schon sehr vorsichtig schälen. Die Eier salzen und in Mehl, Ei und Brösel panieren.

Öl in einem Topf erhitzen, die panierten Eier einlegen und goldbraun backen.


Schmeckt gut, aber für ein schnelles Essen relativ aufwändig.