Montag, 20. November 2017

Bratwürstel mit Senfzwiebeln und Erdäpfel-Birnen-Püree

50 ml Olivenöl, 4 Bratwürstel, 2 rote Zwiebeln, Meersalz und Pfeffer, 2 TL helle Senfsamen, 3 Zweige Estragon, 50 g brauner Zucker, 60 ml Balsamico-Essig, 500 g mehlige Erdäpfel, 1 Williamsbirne, 2 TL Estragonsenf, 125 ml Milch, 25 g Butter

 

Zwiebel schälen und in dünne Ringe schneiden. Ca. 40 ml Olivenöl in der Pfanne erhitzen. Zwiebeln, Salz und Pfeffer zufügen. 7-8 Minuten braten, bis die Zwiebelringe weich werden. Senfsamen, Estragon, Zucker und Essig zufügen und weitere 15 Minuten kochen, bis die Masse karamellisiert.

In der Zwischenzeit die Erdäpfel schälen, klein würfeln und in Salzwasser garen. Die Birne schälen und in kleine Würfel schneiden und 1-2 Minuten mit den Erdäpfeln mitgaren. Abgießen. Mit dem Erdäpfelstampfer zu einer cremigen Masse zerdrücken. Warme Milch, Senf, Butter und Salz und Pfeffer zufügen.


Die Würstel in einer Pfanne mit dem restlichen Olivenöl braten.


Quelle: Merkurmarkt


Sehr gut!

Sonntag, 19. November 2017

Wir brauen Bier - Pauls' Elixir

Unser 15. Bier:

Pauls' Elixir



Nach 8 Wochen Reifezeit haben wir heute unser erstes Porter verkostet. Wobei es ein paar Abweichungen zu einem klassischen englischen Porter gibt: Erstens ein Anteil von Weizenmalz, zweitens die Zugabe von gerösteten Haferflocken und drittens der relativ hohe Alkoholgehalt von 6,5 %Vol.


Die Farbe ist genial, ein schönes sattes schwarz-braun, das an Cola erinnert. Die Karbonisierung ist eher gering, durch die Haferflocken gibt es aber trotzdem einen schönen hellbraunen Schaum. Schon die geringe Menge an Röstmalz sorgt für einen fein-herben espressoartigen Antrunk. Wichtig bei diesem Bier ist, dass man es nicht direkt aus dem kalten Kühlschrank trinkt, ideal ist es bei 10-13 Grad Celsius.

Uns schmeckt das Bier natürlich wieder ausgezeichnet, wir sind schon auf die Reaktionen der Verkoster gespannt.


A special beer for men and beast! :-)

Samstag, 11. November 2017

Wir brauen Bier - Red Ale

Das Weihnachtsbier ist in der Nachgärung und kommt demnächst in die Reifung, Leerflaschen haben wir auch genug, also haben wir wieder gebraut. Das Rezept kommt aus Klaus Klings "Bier selbst gebraut".


Neben den üblichen Malzen kommt bei diesem Bier auch "Melanoidinmalz" zum Einsatz. Es soll für die rötliche Farbe des Biers sorgen, außerdem hebt es Geschmack und Vollmundigkeit und das kann ja auch nicht schaden.


Im Rezept werden mehrere Hopfensorten als Optionen aufgeführt, das war eine gute Gelegenheit Hopfenreste aus dem Tiefkühler aufzubrauchen.


Wir haben Hallertauer Mittelfrüh und Spalter Select genommen, aufgeteilt auf 3 Hopfengaben.


Das Hopfenkochen erledigen wir immer im Freien auf der Terrasse, wobei wir von Gluthitze, Regen, Schnee und Arschkalt schon alles hatten. Heute wars recht frisch und windig aber großteils sonnig.


Den gewünschten Stammwürzegehalt von 12,2 °P haben wir ziemlich genau erreicht. Jetzt darf die Würze wieder bis morgen im Kühlschrank abkühlen.


Mittwoch, 8. November 2017

Wir brauen Bier - One ReLoad

Unser 16. Bier:

One ReLoad



Zum Jahresjubiläum haben wir unser erstes Bier, das One nach dem Originalrezept von 2016 (!) nachgebraut. Zum Nachlesen gibt es hier die Artikel von damals zu Brautag, Abfüllung und Verkostung.

In weiser Voraussicht haben wir uns 2 Flaschen One aufgehoben und hatten so Gelegenheit, die beiden Biere zu vergleichen. Abgesehen davon war es natürlich auch interessant zu sehen, was mehr als ein Jahr Lagerzeit (im Kühlschrank) bedeutet: ist es noch genießbar, wie haben sich Farbe und Geschmack verändert?


Auf den ersten Blick ist zu sehen, dass das One (2016) links dunkler und rötlicher ist. Außerdem ist es fast glasklar, durch die lange Lagerzeit haben sich erwartungsgemäß alle festen Teilchen gut abgesetzt. Der Schaum ist einwandfrei, feinporig und stabil. Die Kohlensäure ist noch voll da und fein und gut eingebunden. Der Geschmack hat nicht gelitten, es schmeckt sehr rund und reif. Ein Vergleich mit dem Geschmack von damals ist unmöglich, dafür ist es doch zu lange her.

Das neue Bier - One ReLoad - ist heller und geht mehr ins orange. Wie nach so kurzer Lagerzeit üblich, ist es noch etwas trüb. Der Schaum ist nicht ganz so voluminös und stabil. Schmecken tut es einwandfrei, auch wenn man im direkten Vergleich jetzt merkt, dass es noch Reifezeit braucht. 


Als Metallica Fans haben wir damals One wegen des Songtitels für unser erstes selbstgebrautes Bier gewählt, da hat sich natürlich auch One ReLoad zur Wiederholung angeboten.

Montag, 6. November 2017

Kokos-Hühnereintopf

Für 2 Personen zum 2x essen:
20 g Ingwer, 2 Knoblauchzehen, 300 g Hühnerfilets, 2 gelbe Paprika, 1 Zwiebel, 100 g Maiskölbchen (Abtropfgewicht), 2 EL Sonnenblumenöl, 2 EL rote oder gelbe Currypaste, 400 ml Kokosmilch, 100 g Mungobohnensprossen, Salz, (1 Gemüsesuppenwürfel)

Dazu: Reis


Ingwer und Knoblauch schälen und grob hacken. Fleisch kalt abspülen. Mit Ingwer, Knoblauch und 1 l kaltem Wasser in einen Topf geben. (Salzen?) Langsam aufkochen und ca. 20 Minuten köcheln lassen. Mit einem Siebschöpfer den aufsteigenden Schaum abschöpfen, ohne dabei Ingwer und Knoblauch zu entfernen (schwierig).

Währenddessen die Paprika putzen und in Streifen schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln. Maiskölbchen in ca. 1 cm große Stücke schneiden. Reis nach Packungsanleitung garen und warm halten.

Fleisch aus der Suppe nehmen und beiseitelegen. Die Suppe durch ein Sieb in einen Messbecher gießen. Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebel hineingeben und kurz anschwitzen. Currypaste unterrühren und anrösten. Suppe, Paprika, Maiskölbchen und Kokosmilch dazugeben, aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln lassen.

Fleisch in kleine Stücke schneiden. Mit den Sprossen zum Eintopf geben und nochmal aufkochen. Mit Salz abschmecken.

Eintopf mit Reis anrichten.


Quelle: frisch gekocht


Ok.